Künstliche Intelligenz verändert Entwicklungsprozesse, Produktionsabläufe und Produkte. Gleichzeitig stellt sie Unternehmen vor neue Anforderungen bei Skalierung, Energiebedarf und Regulierung.
electronica Executive Event mit CEO Roundtable
Künstliche Intelligenz, Cyber Resilience und Energieeffizienz verändern Produkte, Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle. Gleichzeitig stellen sie Unternehmen vor Entscheidungen, die weit über einzelne Technologien hinausreichen. Das electronica Executive Event bringt führende Vertreter aus Industrie, Politik, Forschung und Anwenderbranchen zusammen. Gemeinsam diskutieren sie die technologischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Entwicklungen, die die Elektronikindustrie in den kommenden Jahren prägen werden.
Wo die Weichen für die technologische Zukunft gestellt werden
Am Abend vor dem ersten Messetag bringt das electronica Executive Event mit CEO Roundtable die führenden Köpfe der internationalen Elektronikindustrie zusammen: Führungspersönlichkeiten weltweit prägender Elektronikunternehmen, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik sowie ausgewählte Innovationstreiber. Im Fokus steht dabei, wie Unternehmen und Regionen ihre technologische Souveränität in einem zunehmend geopolitischen Umfeld sichern können.
Was an diesem Abend gesagt wird, bleibt nicht im Saal. Über den Live Industry Radar legt sich das gesamte Auditorium fest: Welche Themen werden in den kommenden Jahren strategisch entscheidend – und wie weit ist die Branche heute bei deren Umsetzung? Das Ergebnis wird noch am selben Abend auf der Bühne aufgegriffen und eingeordnet.
Zur electronica 2026 wurde das Format weiterentwickelt. Die Teilnehmenden bringen sich aktiv ein, gleichen Positionen ab und vertiefen zentrale Fragestellungen im weiteren Austausch.
So entsteht bereits vor dem ersten Messetag ein Bild davon, was die internationale Elektronikindustrie bewegt und welche Themen an Bedeutung gewinnen. Diese Perspektiven geben der Messewoche wichtige Impulse – und wirken über München hinaus.
Das Wichtigste auf einen Blick
Termin | Montag, 9. November 2026 – am Vorabend des ersten Messetags |
Motto | Empowering the All Electric Society |
Leitthemen | Künstliche Intelligenz, Cyber-Resilienz, Energieeffizienz |
Format | Keynotes aus Politik und Wirtschaft, Impulse aus der Praxis, CEO Roundtable, Live Industry Radar, Kuratierte Expert Tables |
Teilnehmerkreis | Führungskräfte aus Industrie, Politik und Anwenderbranchen |
Sprache | Deutsch und Englisch |
Teilnahme | Auf persönliche Einladung |
Perspektiven einbringen. Positionen vergleichen. Themen vertiefen.
Technologische und wirtschaftliche Veränderungen lassen sich besser bewerten, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.
Deshalb verbindet das electronica Executive Event Impulse aus Politik, Industrie und Forschung mit Formaten, die den Austausch fördern. Teilnehmer gleichen strategische Positionen ab, bewerten Entwicklungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und diskutieren deren Auswirkungen auf Unternehmen, Märkte und Wertschöpfungsketten.
Neu in 2026:
- Die Diskussion beginnt bereits vor dem Event durch die Auswahl zentraler Fragestellungen.
- Live-Votings machen sichtbar, wo die Branche gemeinsame Positionen teilt und wo unterschiedliche Einschätzungen bestehen.
- Ausgewählte Themen werden in Expert Tables weitergeführt.
- Thematisch kuratierte Gruppen bringen Perspektiven zusammen, die für die jeweilige Fragestellung relevant sind.
Das Ziel: aus Einzelmeinungen ein umfassenderes Bild der aktuellen Herausforderungen und Chancen zu entwickeln.
Drei Themen, die 2026 viele strategische Entscheidungen beeinflussen
Künstliche Intelligenz, Cyber Resilience und Energieeffizienz beeinflussen Investitionen, Produktstrategien und Wettbewerbsfähigkeit zunehmend. Deshalb stehen sie im Mittelpunkt des electronica Executive Events. Gemeinsam betrachten die Teilnehmer technologische, wirtschaftliche und regulatorische Entwicklungen und diskutieren deren Auswirkungen auf Unternehmen und Märkte.
Geopolitische Spannungen und neue regulatorische Anforderungen machen Cyber Resilience zu einer zentralen Voraussetzung für vernetzte Produkte und Systeme.
Energieeffizienz beeinflusst zunehmend Kosten, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit. Leistungs- und Steuerungselektronik spielen dabei eine zentrale Rolle.
Speaker
Die Speaker verantworten Unternehmen, Organisationen und Initiativen, die technologische Entwicklungen weltweit mitprägen. Sie ordnen aktuelle Herausforderungen ein, geben Einblicke in strategische Entscheidungen und diskutieren Entwicklungen, die die Zukunft der Elektronikindustrie beeinflussen.
Ihre Perspektiven reichen von Industrie und Forschung bis zu Politik und Anwenderbranchen.
Jean-Marc Chery ist seit Mai 2018 Präsident und CEO von STMicroelectronics. Er ist Vorsitzender des Board of Directors und des Executive Committee von ST.
Jean-Marc Chery begann seine berufliche Laufbahn in der Qualitätsabteilung des französischen Maschinenbaukonzerns Matra. Im Jahr 1986 wechselte er zu Thomson Semiconducteurs, dem späteren ST, wo er verschiedene Führungspositionen in den Bereichen Produktplanung und Fertigung innehatte, bevor er die Leitung der Wafer-Fabriken von ST in Tours, Frankreich, und später in Rousset, Frankreich, übernahm. Im Jahr 2005 leitete Chery das unternehmensweite Restrukturierungsprogramm für die 6-Zoll-Wafer-Fertigung, bevor er die Leitung der Front-End-Fertigung von ST im asiatisch-pazifischen Raum übernahm. Im Jahr 2008 wurde er zum Chief Technology Officer befördert und übernahm zusätzlich die Verantwortung für die Bereiche Fertigung und Qualität (2011) und den Bereich Digitale Produkte (2012). Im Jahr 2014 wurde Chery zum Chief Operating Officer von ST ernannt und war für die Bereiche Technologie und Fertigung verantwortlich. Im Juli 2017 wurde Chery zum stellvertretenden CEO mit Gesamtverantwortung für die Bereiche Technologie und Fertigung sowie Vertrieb und Marketing ernannt.
Chery ist Vorstandsmitglied der Global Semiconductor Alliance (GSA) und von France Industrie sowie Vorsitzender des Frankreich-Malaysia Business Council von Medef International. Er ist Mitglied des Verwaltungsrats von Legrand. Zuvor war Chery Vorsitzender des europäischen Mikroelektronik-Forschungs- und Entwicklungsprogramms AENEAS und von 2019 bis 2021 Vorsitzender des Europäischen Verbands der Halbleiterindustrie (ESIA). Chery wurde im Juli 2019 vom französischen Wirtschafts- und Finanzministerium zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.
Jean-Marc Chery wurde 1960 in Orléans, Frankreich, geboren und schloss sein Ingenieurstudium an der ENSAM in Paris, Frankreich, ab.
Jochen Hanebeck ist seit 2022 Chief Executive Officer von Infineon Technologies und seit 2016 Mitglied des Vorstands. Von 2016 bis 2022 war er Chief Operations Officer des Unternehmens.
Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen inne, unter anderem von 2008 bis 2016 als President der Automotive Division. Zwischen 1999 und 2009 hatte er verschiedene operative Positionen im gesamten Unternehmen inne. Von 1994 bis 1999 war er in der Entwicklung der DRAM-Speichertechnologie tätig.
Hanebeck hat Elektrotechnik an der RWTH Aachen studiert. Nach seinem Eintritt bei Infineon (bis 1999 Siemens AG) wurde er von seinem Unternehmen nach East Fishkill im US-Bundesstaat New York entsandt, wo er im IBM-Forschungslabor arbeitete. Dort arbeiteten Siemens, Toshiba und IBM gemeinsam an der Entwicklung eines 256-Megabit-DRAM-Speichers.
Geboren wurde Jochen Hanebeck 1968 in Dortmund. Neugier und der Wunsch, Dinge zu verstehen, trieben ihn von Anfang an an. Die Begeisterung für Halbleiter hat er sich über alle beruflichen Stationen hinweg bewahrt. „Ich könnte mir nicht vorstellen, in einer anderen Branche zu arbeiten“, sagt er.
"Das Leben einfacher, sicherer und grüner zu machen, ist nicht nur die Mission von Infineon als Unternehmen. Es ist auch Hanebecks persönlicher Antrieb. Als CEO arbeitet er leidenschaftlich daran, gemeinsam mit dem Infineon-Team die Dekarbonisierung und Digitalisierung unserer Welt voranzutreiben. Die innovativen und energieeffizienten Halbleiterlösungen von Infineon sind ein entscheidender Faktor für eine Netto-Null-Emissions-Wirtschaft und verbinden die reale mit der digitalen Welt.
Moderation
Die Moderation begleitet durch den Abend, verbindet unterschiedliche Perspektiven und führt durch die zentralen Fragestellungen des electronica Executive Events. Sie greift Impulse aus den Diskussionen auf, ordnet Ergebnisse des Live Industry Radar ein und schafft Verbindungen zwischen Bühne, Publikum und Expert Tables.
Der Live Industry Radar: Wo Wahrnehmung und Realität sichtbar werden
Welche Entwicklungen werden die Elektronikindustrie in den kommenden Jahren am stärksten prägen? Und wie gut ist die Branche heute bereits darauf vorbereitet?
Der Live Industry Radar verdichtet die Einschätzungen der Teilnehmenden zu einem aktuellen Stimmungs- und Lagebild der Branche.
Die Ergebnisse zeigen nicht nur Prioritäten. Sie machen auch Unterschiede zwischen strategischen Zielen und praktischer Umsetzung sichtbar.
Dadurch entsteht eine Diskussionsgrundlage, die auf den Erfahrungen und Einschätzungen der Teilnehmenden basiert.
Die Ergebnisse werden noch während des Events aufgegriffen und gemeinsam eingeordnet.
Themen vertiefen. Erfahrungen austauschen. Perspektiven verbinden.
Viele strategische Fragestellungen lassen sich nicht in einer Podiumsdiskussion abschließend beantworten. Die Expert Tables schaffen deshalb Raum für vertiefende Gespräche in kleiner Runde.
An jedem Tisch kommen Personen zusammen, die ein gemeinsames Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Hersteller, Anwender, Forschung und weitere Branchenvertreter bringen ihre Erfahrungen ein und diskutieren konkrete Fragestellungen.
So entsteht ein Austausch, der über die Bühne hinausgeht und unterschiedliche Sichtweisen miteinander verbindet.
Warum strategischer Dialog entscheidend ist
Technologische Veränderungen betreffen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Politik und Anwender gleichermaßen. Sie wirken sich auf Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft globaler Wertschöpfungsketten aus. Die Auswirkungen lassen sich deshalb nicht aus einer einzelnen Perspektive bewerten.
Die electronica bringt dafür unterschiedliche Akteure zusammen. Industrie, Politik, Forschung und Anwenderbranchen bringen ihre Erfahrungen und Sichtweisen ein. So werden Entwicklungen frühzeitig eingeordnet und unterschiedliche Interessen sichtbar.
Das electronica Executive Event eröffnet diesen Dialog vor dem ersten Messetag. Die Gespräche werden während der Messe in weiteren Formaten und Begegnungen fortgeführt.
Die electronica ist der Marktplatz der Elektronikindustrie – und sie ist der Ort, an dem deren strategische Zukunftsfragen verhandelt werden. Mit dem Executive Event bringen wir die Führungsebene der Branche mit Politik und Anwendern an einen Tisch, bevor die Hallen öffnen.
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