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Schlussbericht

electronica 2022 bestätigt eindrucksvoll ihren Status als Weltleitmesse der Elektronik

18. November 2022
  • 2.144 Aussteller zeigten die gesamte Bandbreite der Elektronik
  • Hohe Internationalität bei den rund 70.000 Besuchern
  • Neue Höchstwerte bei Aussteller- und Besucherzufriedenheit

Hervorragende Stimmung in 14 Hallen und intensive Gespräche an vollen Messeständen: Auf der electronica 2022 traf sich vom 15. bis 18. November die internationale Elektronikbranche wieder live in München. 2.144 Aussteller, davon 64 Prozent aus dem Ausland, präsentierten auf der Weltleitmesse den rund 70.000 Besuchern ihre Innovationen für das gesamte Spektrum der Elektronik. In knapp eineinhalb Hallen fand parallel die SEMICON Europa statt. Ein inhaltsstarkes Rahmenprogramm mit Konferenzen, Foren und Special Events wie dem CEO-Roundtable griff die Fokusthemen der Messe auf und bot Raum, um aktuelle Herausforderungen wie die Energiewende, Lieferkettenengpässe, Rohstoffknappheit und Fachkräftemangel zu diskutieren.

„Die electronica 2022 hat ihren Status als Weltleitmesse eindrucksvoll bestätigt und wiederum gezeigt, dass München DER Messestandort für die internationale Elektronikbranche ist“, resümiert Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München. „Wir freuen uns sehr, dass wir bei den Besuchern nur etwa 14 Prozent unter dem Rekordergebnis von 2018 liegen und der Anteil an internationalen Besuchern mit rund 54 Prozent sogar höher ist als bei den Vorveranstaltungen – ein herausragendes Ergebnis in diesen Zeiten. Außerdem waren unsere Aussteller und Besucher laut der Messebefragung mit der electronica noch nie so zufrieden wie in diesem Jahr.“

Ihre Bedeutung als globale Leitmesse und Konferenzplattform der Elektronikindustrie habe die electronica auch in diesem Jahr wieder unter Beweis gestellt, so Dr. Gunther Kegel, Präsident des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI): „Die Stimmung ist positiv – nach vier Jahren endlich wieder live in München waren die Stände in den Messehallen gut besucht, viele Gespräche wurden geführt und wertvolle Kontakte geknüpft. Das zeigt einmal mehr: Das persönliche Treffen und der direkte Austausch auf Messen sind nicht zu ersetzen.“

Aussteller begeistert von Messeauftritt

„Welch fulminantes Comeback der electronica!”, sagt Philip Harting, Fachbeiratsvorsitzender der electronica und Vorstandsvorsitzender der HARTING Technologiegruppe. „Sie war noch nie so international, so konkret in den Kundengesprächen, so zielgerichtet seitens der Besucher. Der Messeplatz München hat gezeigt, dass bei einem stimmigen Angebot, bei klaren Botschaften internationale Besucher den Weg nach Deutschland finden. Ich freue mich jetzt schon auf die electronica 2024.“ Katja Stolle, Projektleiterin der electronica, bestätigt: „Die Aussteller waren äußerst zufrieden, sowohl was die Besucherqualität angeht als auch die Resultate der Kundengespräche, die meist auf höchster Entscheiderebene stattfanden. Beim Gang durch die Hallen konnte man deutlich spüren, wir sehr sich die Branche über ein Wiedersehen und den persönlichen Austausch freute.“

Hochkarätiger Auftakt: CEO-Roundtable

Bereits am Vorabend der Messe, 14. November, fand der CEO-Roundtable mit Wirtschaftsgrößen aus der Halbleiterindustrie statt. Jean-Marc Chery (STMicroelectronics), Jochen Hanebeck (Infineon), Gregg Lowe (Wolfspeed) und Kurt Sievers (NXP Semiconductors) diskutierten über globale Herausforderungen der Branche und ihre Visionen für die Zukunft einer All-Electric-Society. Dabei betonten die Diskussionsteilnehmer etwa, wie wichtig es sei, trotz Lieferkettenproblematik, Rohstoffknappheit und Fachkräftemangel die Notwendigkeit von Innovationen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Rahmenprogramm beleuchtet Zukunftsthemen

Themen und Herausforderungen, die die Elektronikbranche derzeit bewegen, spiegelte auch die Messe mit ihrem umfangreichen Begleitprogramm wider. Eines der großen Fokusthemen war Nachhaltigkeit: Sei es anhand der Exponate am Messestand oder als Diskussionsthema in den Konferenzen und Foren – auf der electronica manifestierte die Branche ihre Bedeutung als Wegbereiter nachhaltiger Technologien. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, veranstaltete die Messe verschiedene Karriere-Initiativen wie On-Site-Recruiting, den Student Day und eine Jobbörse, die Aussteller und Berufseinsteiger zusammenbrachten und junge Menschen, insbesondere Frauen, für die Branche begeistern sollten. Auf die Förderung junger Talente zielte auch die Plattform Fast Forward ab, die ausgewählten Start-ups eine Bühne bot, um ihre Innovationen dem Fachpublikum zu präsentieren.

SEMICON Europa komplettiert die Messe

Erneut zeigten Aussteller der SEMICON Europa parallel zur electronica Lösungen und Produkte aus dem Bereich der Halbleiterfertigung und rundeten damit das Messeangebot stimmig ab. Laith Altimime, Präsident der SEMI Europe, sagte: „Auf der diesjährigen SEMICON Europa, die strategisch co-located mit der electronica war, boten Branchenführer interessante Einblicke in Trends der Mikroelektronik, die für die Innovation und das Wachstum der Branche in Europa und der ganzen Welt entscheidend sind. Rekordzahlen an Besuchern und ein ausverkaufter Ausstellungsbereich – die SEMI ist von den diesjährigen Ergebnissen begeistert.“

Die electronica in Zahlen

2.144 Aussteller reisten aus 48 Ländern und Regionen an (2018: 3.124 | 53), etwa 64 Prozent davon aus dem Ausland (2018: 70 Prozent). Es kamen rund 70.000 Besucher aus ca. 100 Ländern und Regionen (2018: 81.471 | 101), der Auslandsanteil lag bei rund 54 Prozent (2018: 50 Prozent). Die Top-10-Besucherländer waren nach Deutschland (in dieser Reihenfolge): Italien, Österreich, Frankreich, Großbritannien und Nordirland, Schweiz, USA, Israel, Spanien, Türkei und Schweden.

Die nächste electronica findet vom 12. bis 15. November 2024 in München statt.

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