26. Oktober 2017

Neue Hallenaufteilung für die electronica 2018

Die electronica setzt ihren Wachstumskurs fort und belegt erstmals 17 Hallen auf dem Gelände der Messe München. Die neu gebauten Hallen C5 und C6, die im Frühjahr 2018 fertig gestellt werden, werden in die Hallenstruktur integriert. Ebenfalls neu ist die Belegung der Hallen C2 und C3. Wie die Aufteilung der Ausstellungsbereiche genau aussieht und welcher Prozess zur Umverteilung geführt hat, erklärt Angela Marten, Projektleiterin der Messe. Die electronica findet von 13. bis 16. November 2018 statt.

Frau Marten, zur vergangenen Veranstaltung fand die electronica noch in 13 Hallen statt. 2018 wird sie 17 Hallen belegen. Welche Entwicklungen haben zu dieser umfangreichen Vergrößerung geführt?
Schon zur electronica 2016 wurde das Gelände vergrößert. Die Nachfrage hat die zur Verfügung stehende Fläche weit überschritten. Damals wurde dann die Halle C4 zusätzlich Teil der Ausstellungsfläche. Nach der Veranstaltung war aber klar: wenn wir der Messe eine zukunftsfähige Hallenstruktur geben wollen, muss sich an der Aufteilung grundlegend etwas ändern. Nur so können wir sicherstellen, dass sich auch bei einem Flächenwachstum seitens unserer Aussteller die Ausstellungsbereiche nicht wieder verschieben. In intensiven Gesprächen mit dem Fachbeirat und Ausstellern haben wir schließlich gemeinsam eine neue Struktur des Geländes erarbeitet. Daraus ergab sich dann auch die Vergrößerung von 13 auf 17 Hallen.

Welche Überlegungen haben zur neuen Hallenverteilung geführt?
Mit Blick auf den Hallenplan von 2016 wird eines deutlich sichtbar: bis dahin gab es nur zwei Eingänge – West und Ost. Als Konsequenz hat sich der Besucherstrom also von West Richtung Ost, bzw. umgekehrt, bewegt. Dies hat die Platzierung maßgeblich beeinflusst, so dass auch die Segmente entsprechend der Laufrichtung der Besucher angeordnet wurden. Durch die Integration der Hallen C2 und C3 sowie der neu gebauten Hallen C5 und C6 stehen uns nun aber auch die Eingänge Nord, Nord-West und Nord-Ost zur Verfügung, was einen Zutritt des Geländes von allen Seiten ermöglicht. Gleichzeitig wird durch eine künftige Nord-Süd-Ausrichtung der Segmente eine gleichmäßige Frequentierung des gesamten Geländes gefördert. Halbleiter, das Herz der electronica, werden in dieser Neuausrichtung der Segmente in das Zentrum rücken.

Wie sieht das konkret aus? In welchen Hallen finden Besucher dann ab 2018 Halbleiter sowie die weiteren Segmente?
Halbleiter werden in der neuen Aufteilung die Hallen A4, B4, C4 sowie die angrenzenden Hallen B5, C5 und C3 belegen. Davon nimmt die SEMICON Europa als co-located Event die Halle A4 ein. Weiter ins Zentrum gerückt sind damit auch die Segmente Automotive und Embedded Systems sowie direkt angrenzend Displays und Sensorik.
Elektromechanik, Relais und Gehäusetechnik sind ein weiteres Segment, das mehr als zwei Hallen belegt. Deshalb haben wir auch hier eine Anordnung von Nord nach Süd auf dem Gelände gewählt. Aussteller dieser Bereiche finden Besucher auf der electronica ab 2018 in den Hallen A2, B2 und C2. Leiterplatten und EMS ziehen in die Hallen A1 und B1, passive Bauelemente in A6 und B6. Und auch die übrigen Bereiche sind in der Konsequenz umgezogen.

Was passiert mit den zahlreichen Foren, die in den Hallen integriert waren?
Die Foren ziehen mit um und bleiben in den Segmenten, in denen sie auch vorher platziert waren. Das electronica automotive forum zum Beispiel zieht in Halle B4, das electronica embedded forum in die B5.

Die neue Hallenstruktur hat nicht nur Auswirkungen für die Aussteller: Wie finden sich Fachbesucher auf der Messe am besten zurecht?
Das ist richtig. Die electronica wird 2018 insgesamt so groß wie nie zuvor: die einzelnen Segmente wachsen und für das Rahmenprogramm steht mehr Platz zur Verfügung. Trotz der Größe der Messe sind die Segmente durch die klare Strukturierung der Hallenaufteilung leicht zu finden. Um die Besucher zusätzlich zu unterstützen, werden die Segmente durch Farben gekennzeichnet. Und zwar auf dem Hallenplan wie auch auf dem Gelände, z. B. durch eine entsprechende Farbgebung des Teppichbodens. Bei der Positionierung der Segmente auf dem Gelände war uns zudem wichtig, die Messebesucher nicht nur so schnell wie möglich zu ihrem gewünschten Angebotsbereich zu leiten, sondern sie auch zu inspirieren. Wir haben die Segmente also so platziert, dass angrenzende Themen möglichst auch nebeneinander zu finden sind. Somit bietet die electronica ein einzigartiges Erlebnis: die ganze Welt der Elektronik an einem Ort.

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Die Elektronikbranche klar strukturiert

Ausstellungsbereiche

Übersichtlich strukturiert: Die electronica zeigt das ganze Spektrum aus Technologien, Trends, Produkten und Lösungen der gesamten Elektronikindustrie.

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