Obsolescence Forum

Die immer kürzeren Innovationszyklen in der Consumer-Industrie haben dazu geführt, dass inzwischen auch viele industriell genutzte Hard- und Softwarekomponenten nur noch für relativ kurze Zeit hergestellt werden.

Leidtragende dieser Entwicklung sind vor allem produzierende Unternehmen aus den Bereichen der Automobil-, Raumfahrt-, Militär-, Bahn-, Kraftwerks-, Medizin- und Automatisierungstechnik, die für ihre Produkte mitunter 10, 20 oder noch mehr Jahre Ersatzteile vorhalten müssen. So werden bei besonders langlebigen Geräten und Anlagen inzwischen bis zu 50 Prozent der über den gesamten Produktlebenszyklus anfallenden Gesamtbetriebskosten direkt oder indirekt durch abgekündigte oder aus anderen Gründen plötzlich nicht mehr verfügbaren Hardware- und Software verursacht. Eine beunruhigende Entwicklung, zumal sich die durch Obsolescence verursachten wirtschaftlichen Schäden nach Schätzungen von Experten allein in Deutschland schon heute auf mehrere hunderte Millionen Euro jährlich belaufen.

Das vom Non-Profit-Industrieverband COG (Component Obsolescence Group Deutschland) e.V. im Rahmen des Obsolescence Day initiierte Obsolescence Forums informiert Sie anhand von vielen Praxisbeispielen, mit welchen Strategien und Methoden sich die ungewünschten Auswirkungen von Obsoleszenz reduzieren bzw. minimieren lassen. So trägt beispielsweise das von der COG-Arbeitsgruppe neu entwickelte SmartPCN 3.0-Format nicht nur dazu bei, den manuellen Aufwand für die Bearbeitung von Produktänderungen und -abkündigungen zu verringern, es unterstützt auch ein umfassendes Verfügbarkeitsmonitoring und digitales Obsolescence-Management entlang der kompletten Supply Chain.

Wo: Halle C2, Stand 209
Wann: 13. November 2018 nachmittags


Das aktuelle Programm finden Sie in unserer Termindatenbank.

Kooperationspartner

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