electronica Medical Electronics Conference (eMEC): Call for Papers

Die Deadline für das Call for Papers der electronica Medical Electronics Conference war am 30. Mai.

Kontakt
Ms Kristina Blidon
E-Mail: kristina.blidon@messe-muenchen.de

Im Zuge der allgemeinen Digitalisierung und Elektronifizierung unserer alltäglichen Lebensumwelt, wird der Einsatz leistungsfähiger elektrotechnischer Geräte in der Medizintechnik und dem Gesundheitswesen in Zukunft weit über hochauflösende bildgebende Verfahren oder digitale Patientenakten hinausgehen. Operationsroboter ermüden nicht, mikrosystemtechnische Geräte erlauben eine schnelle Diagnose vor Ort, oder bieten die Möglichkeit, etwa im Bereich der Onkologie, Tumore direkt vor Ort zu bekämpfen.

Neue Materialien, Sensoren und Batterielösungen, ermöglichen die Realisierung neuartiger Körperprothesen. Mit Hilfe der Blockchain-Technologie bietet sich zudem in Zukunft die Möglichkeit der Ausstellung fälschungssicherer Rezepte, oder die Bezahlung von Ärzten und Apotheken durch Smart Contracts. Eine enorme Erleichterung für Krankenkassen.

Um diese Entwicklung zu begleiten, und voranzutreiben, wird dem Highlight-Thema Medizinelektronik ab 2018 eine eigene Konferenz gewidmet, die electronica Medical Electronics Conference. Sie wendet sich an alle Beteiligten des digitalen Transformationsprozesses im Gesundheitswesen. Ihr Ziel ist es, Praktiker aus dem medizinischen Alltag, den Krankenkassen, Dienstleistern und Service-Providern mit Spezialisten aus der Elektronikbranche zusammenzubringen, um im direkten Austausch die Anforderungen und die sich bietenden Lösungen des bevorstehenden Transformationsprozesses im Gesundheitswesen zu diskutieren, und Lösungen für die aktuellen Herausforderungen zu finden.

Wir freuen uns auf Ihre Vortragsvorschläge aus den Bereichen Applikationen, Embedded- und Blockchain-Technologie, Sicherheit und Usability. Die folgenden Themen seien Ihnen als Anregung genannt:

Applikationen:
  • Smart Medical Devices
  • Kollaborative Robotik im Bereich ReHa und Pflege
  • Mikrosystemtechnische Diagnostik (Schlagwort Lab-on-a-Chip)
  • Telemedizin in ihren unterschiedlichen Ausprägungen
  • Fitness-Tracking-Anwendungen: Vom Smartphone und Smart-Watch bis hin zur Cloud
  • Big Data/ Künstliche Intelligenz in der Diagnostik und der Krankheitsprävention
  • Augmented Realitiy in Behandlung und Chirurgie
  • Bildgebende Verfahren in der Medizin
  • Neue Sensortechnologien für die Medizin (z.B. digitale Medikamente, Biochips, Mess-Kontaktlinsen, etc.)
  • Vernetzt bis in die Cloud: Selbstbestimmung über medizinische Daten

Blockchain-Technologie:

  • Ausstellung von fälschungssicheren Rezepten
  • Bezahlung von Ärzten, Apotheken sowie die Abrechnung der Krankenkassen durch Smart Contracts
  • Datenkommunikation zwischen Arzt, Patient, anderen Therapeuten und Krankenkassen: Kommunikation und Auswertung von Gesundheitsdaten sowie Frühwarnsysteme, zum Beispiel bei Patienten mit medizinisch-technischen Geräten, mit denen sie regelmäßig Werte u.a. für Diabetes oder Blutdruck messen
  • Standards und Protokolle für Blockchain-Technologien
  • modulare Blockchain-Plattformen
  • Zugangskontrolle auf Basis von Zertifikaten
  • Verhindern von Denial-of-Service-Attacken
  • Einsatz der Programmiersprache Solidity
  • Algorithmen (Proof-of-Work, Proof-Of-Stake,…)
  • Aufbau eines Blockchain-Netzwerkes
  • rechtliche Fragen wie Eigentum an Daten, rechtlichen Rahmenbedingungen, welche die Politik schaffen muss, oder spezifisch notwendige Datenschutzsysteme

Embedded Technologien

  • Aktorik im Patientenumfeld (z.B. Insulinpumpen, Prothetik)
  • Embedded Hardware für Medizinapplikationen (Komponenten, Geräte)
  • Embedded Software für Medizinapplikationen (Betriebssysteme, Tools, Middleware)
  • Geräte und Programme für Bildgebung und Bildverarbeitung
  • Entwicklungsmethoden und -prozesse/Architektur
  • Connectivity

Sicherheit

  • Datensicherheit in der Medizin: Cyber-Security für Patientendaten
  • Zulassung und Zertifizierung von Medizinelektronik
  • Safety in der Medizinelektronik: Patientensicherheit im Vordergrund

Usability

  • Mensch-Maschine-Schnittstellen (Anforderungen, Design, Benutzerfreundlichkeit, Ergonomie, etc.)
  • Usability von medizinelektronischen Geräten aus Entwicklersicht
  • Usability medizinelektronischen Geräten aus Anwendersicht
  • Software-Ergonomie

Zur Zielgruppe der neuen electronica Medical Electronics Conference zählen Hard- und Softwareentwickler, Ingenieure sowie Entscheider, Wissenschaftler und Ärzte in der Entwicklung und Anwendung medizinelektronischer Geräte genauso wie Einkäufer im Medizinwesen und Vertreter von Krankenversicherungen, die sich über Trends in der Medizinelektronik aus erster Hand informieren wollen.

Verlängerung der Abgabefrist: Bis zum 30. Mai 2018 haben Sie die Möglichkeit, das Programm der electronica Medical Electronics Conference inhaltlich aktiv mitzugestalten.

Bitte reichen sie ausschließlich technisch tiefgehende Vorträge oder Case Studies unter folgendem Link ein; reine Produktbeschreibungen ohne konkreten Anwendungsbezug und werbelastige Einreichungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Die electronica Medical Electronics Conference wird gemeinsam von der Messe München und den marktführenden Medienmarken Medizin+elektronik, Markt&Technik und Elektronik der WEKA Fachmedien veranstaltet.

 
 
 
  • electronica