Sensorik Forum

Sensordatenfusion – mehr Daten, mehr Wert, mehr Sicherheit?

Mit den Daten aus verschiedenen Sensoren lassen sich Rückschlüsse auf eine Maschine oder Anlage schließen und im Fahrzeug ist die Sensordatenfusion Grundlage für autonomes Fahren. Doch die anfallenden Sensordaten müssen gleich an Ort und Stelle vorverarbeitet werden, damit die Netzwerklast nachgeordneter Geräte nicht zusammenbricht. Dank Industrie 4.0 steht die Sensordatenfusion erst am Beginn ihres Erfolgs.

Maschinen und Anlagen sind teure Investitionsgüter. Ein Ausfall kann nicht nur den Produktionsprozess stören, sondern wird sehr schnell sehr teuer für das Unternehmen. Hier setzt die Zustandsüberwachung (Predictive Maintenance) an. Mit anderen Worten: Maschinen und Anlagen werden intelligent und überwachen sich selbst. Das ist eine Kombination aus vernetzten Sensoren, Hardware zur Auswertung und schließlich intelligenten Algorithmen. Alles zusammen benötigt wiederum entsprechend Rechenleistung. Gleiches gilt auch für moderne Fahrzeuge und künftig autonome Fahrzeuge – auch hier fallen immer mehr Daten von verschiedenen Sensoren an. Damit das Bordnetz nicht unter der Datenlast zusammenbricht, müssen die gewonnenen Sensordaten mit Algorithmen vorverarbeitet werden. Ganz analog wie bei der Anlagen- und Maschinenüberwachung.

Das Sensorik Forum möchte einen Überblick geben über die Sensordatenfusion und welche Ansätze damit verfolgt werden können. Es soll aber auch aufgezeigt werden, dass Algorithmen und Rechenleistung notwendig sind. Schlussendlich darf das Thema Sicherheit nicht aus den Augen verloren werden.

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